Am 1. Juni treffen unsere Bayern in Berlin auf den VfB Stuttgart. Das Pokalendspiel wird sicherlich ein Höhepunkt der Saison werden und mal sehen wer sich da durchsetzten wird. In Stuttgart hat sich zwar das bessere Team durchgesetzt aber Freiburg hat beir der 1:2 Niederlage einen großen Kampf geliefert. Einzig die vielen unsachlichen Gelegenheitsfans aus Stuttgart haben den Abend etwas getrübt. Wir können wirklich froh sein, dass das Endspiel in Berlin stattfindet.
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Sieg im Südderby in Stuttgart
Im erstmals in dieser Saison ausverkauften Stuttgarter Fußballstadion hat sich unser FC Bayern mit 2:0 gegen den VfB durchgesetzt. Der Bundesliga-Publikumsmagnet und Rekordmeister ist in der ersten Halbzeit schwer in die Partie gekommen. Die Stuttgarter standen gut und diszipliniert und spielten vor eigenem Publikum auf Konter. Das gelang ihnen auch ein paarmal und konnten sogar einen Konter mit einem Kopfball aus fünf Metern mit einem Pfostentreffer abschließen. Doch beiden Mannschaften gelang in den ersten 45 Minuten kein Tor mehr.
In der zweiten Halbzeit ging es weiter wie in der ersten. Nur mit dem Unterschied, dass die Bayern noch früher und konsequenter auf den Gegner gingen. Als Müller nach ca. zehn Minuten Mitte der gegnerischen Hälfte auf seinen Gegenspieler zulief machte der einen Katstrophenrückpass, den Mandzukic abfing den Torwart um kurvte und zum 1:o einschoss. Damit mussten die Stuttgarter das Spiel selber machen – was sie aber nicht konnten. Somit hatte der FC Bayern die Partie im Griff und konnte selbst ein paar sehr gefährliche Angriffe starten. Aus der Abwehr heraus bediente van Buyten mit einem sehr schönen Diagonalpass Mandzukic auf der rechten Seite, der bis zur Grundlinie durchlief und den im Strafraum heran spurtenden Müller in der 72. Minute zum 2:0 gediente. Damit war die Partie gelaufen.
Als Fazit bleibt, dass Bayern diese Saison auf fremden Plätzen eine Macht ist. Erst ein Gegentor in neun Partien bei acht Siegen und einem Unentschieden. Es langt halt nicht im eigenen Stadion diszipliniert zu stehen und auf Konter zu spielen. Die Bayern haben immer die Qualität aus dem eigenen Spiel heraus ein Tor zu erzielen und damit die Partie nach ihrem Willen zu gestallten.
In 19 Minuten 6 Tore gegen Stuttgart
Zur Heimpremiere der Bundesligasaison 2012/13 hat Bayern den VfB Stuttgart mit 6:1 vom Platz gefegt. Vor erstmals 71.000 Zuschauern in der Allianz Arena hat zunächst der VfB Druck auf die Bayern aufgebaut und gleich in der dritten Minute einen Lattentreffer markiert. Nach zehn Minuten sind dann unsere Bayern besser ins Spiel gekommen. Mit dem wieder erstarkten Schweinsteiger und einem quirligen Müller kam es zu ersten Chancen. Wie aus dem Nichts viel dann das 1:0 für Stuttgart nach einer Standardsituation, als mit Boateng einen Innenverteidiger von uns verletzt am Spielfeldrand behandelt wurde. Doch die Reaktion unseres Teams ließ nicht lange auf sich warten und in der 32., 33., 43., 47., 49., und 51. Minute schossen unsere Jungs sechs Tore. Torschützen waren Müller, Kroos, Gustavo, Mandzukic, Müller und Schweinsteiger. Danach war Schaulaufen angesagt. In der 73. Minute kam dann unser Geburtstagskind und Neuzugang Martinez noch zu seinem Debüt.
Insgesamt war das ein starker Auftritt unserer Bayern. Der Druck auf die Spieler im Mittelfeld ist größer geworden und hat sich gleich mal in Toren ausgedrückt. Positiv war auch die Leistung von Schweinsteiger, der gerade in der ersten Halbzeit, ein paar sehr gute Szenen hatte und immer präsent, ballsicher und anspielbar war. Das 6:1 war dann noch das Sahnehäubchen auf eine saubere Leistung. Mal sehen wie die Situation ist wenn alle Spieler mal an Bord sind. Gefehlt haben u.a. Gomez, Robben und Alaba, die auf jeden Fall Ansprüche auf Spielzeiten anmelden werden.
Perfekter Start in die 50. Bundesligasaison
Unsere Bayern haben am Samstagnachmittag ihre Titelambitionen mit einem 3:0 bei Greuther Fürth mal klar und deutlich angemeldet. Durch Tore von Müller in der ersten Halbzeit, einem Abstauber von Mandzukic und einem durch Robben erzwungenen Eigentor 12 Minuten vor Schluss hat sich unser Team beim Aufsteiger klar durchgesetzt. Ein in der ersten halben Stunde durch Fürth sehr intensiv geführtes Fußballspiel hat Bayern mit Geduld und dann auch mit spielerischer Überlegenheit beantwortet. Bemerkenswert waren die Leistungen der Neuzugänge Dante, der hinten den Laden zusammengehalten hat und vor dem 1:0 nach einer Ecke vom anderen Neuzugang Shaqiri das entscheidende Kopfballduell gewonnenen hat und dem dritten Neuzugang Mandzukic, der nach einer Traumkombination über Boateng, Shaqiri und Robben einen Abpraller genau auf den Kopf bekommen und versenkt hat.
Die Neuzugänge machen einen sehr präsenten Eindruck und sind die erhofften Verstärkungen und keine Ergänzungsspieler wie viele geglaubt haben. So können verletzte oder erkrankte Spieler wie Gomez, Alaba, Rafinha, Ribery und Contento entsprechend ersetzt werden. In der zweiten Halbzeit ist dann wieder Schweinsteiger zum Einsatz gekommen, was uns eine weitere Option im defensiven Mittelfeld zurückgibt. Das wird auch nächste Woche am Sonntag Spätnachmittag gegen den VfB aus Stuttgart wichtig sein, die einen sehr unglücklichen Saisonstart hingelegt haben und gleich mal unter Zugzwang stehen.
Sieg im letzten Heimspiel der Saison
Unsere Finalhelden haben auch in der Bundesliga gezeigt, dass CL auf allerhöchstem Niveau über 120 Minuten unsere Mannschaft nicht schlapp macht. Mit einer guten Leistung wurden die zuletzt achtmal ungeschlagenen Stuttgarter 2:0 nach Hause geschickt. Mann des Tages war, neben dem herausragenden Jörg Butt, Thomas Müller, der mit einer uneigennützigen Torvorlage für Gomez und einen in der letzten Sekunde des Spiels vollendenden Konter selbst ein Tor schoss.
Das Abschiedsspiel für Jörg Butt wurde genau das was man sich so als Torwart vorstellt: Das eigene Team gewinnt, die Null steht und selbst konnte man sich ein paarmal auszeichnen. Manch einer war sicherlich überrascht wie gut dieser Musterprofi noch drauf ist. Auch die schon auf das CL Finale hin veränderte Wackelabwehr mit Contento links, Tymoshchuck als Innerverteidiger und Rafinha rechts war kein Hindernis auf dem Weg zum Sieg gegen Stuttgart. Nun haben sich die Spieler eine Pause verdient und nächste Woche geht es dann zum letzten Spiel der Bundesligasaison nach Köln.