Bayern verliert im Supercup

 

Unsere Bayern haben das erste Pflichtspiel der Saison mit 2:4 gegen den BvB verloren. Somit ist auch der Einstand von Trainer Guardiola und Thiago in die Hose gegangen. Wie durch Pep versprochen haben die Bayern tollen Offensivfußball gezeigt. Aber vier Gegentore in einem Spiel gab es letzte Saison überhaupt nicht! Damit ist auch schon die Schwachstelle des neuen Bayernsystems ausgemacht. Und beim ersten Gegentor nach 6 Minuten hatten wir keine Abwehr sondern einen Hühnerhaufen, der nicht in der Lage war Zugriff auf den Gegner zu bekommen.

Dann dominierten die Bayern und kamen nach der Halbzeit zum verdienten Ausgleich durch Robben nach starker Flanke von Lahm. Doch Gegenzug unterlief van Buyten ein Eigentor per Kopf, was den den Dortmundern in die Karten spielte. Ein paar Minuten später folgte dann das 3:1. Leider konnte der Anschlusstreffer -abermals durch Robben – dann das Spiel nicht mehr drehen, obwohl Müller kurze Zeit später noch die Latte traf. Kurz vor dem Ende der Partie erhöhten die Dortmunder mit einem Konter auf 4:2 und konnten somit den ersten Titel der Saison einfahren.

Als Bayernfans sehen wir solche Niederlagen nicht gerne und gegen den BvB schon gleich gar nicht. Da muss unser neuer Trainer schnell die Kurve bekommen, damit sich die Mannschaft das nötige Selbstvertrauen holen kann und die Zweifler des neuen Systems nicht zu viel Gehör finden. Wir können bloß hoffen, dass langsam alle Spieler mit Trainingsrückstand wieder dem Spielbetrieb zugeführt werden.

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Heimniederlage in der CL gegen Arsenal

 

Was sich in den letzten Wochen schleichend angekündigt hat wäre am Mittwoch beinahe in einem Super-GAU geendet. Unsere Bayern haben sich schon in Hoffenheim und gegen Düsseldorf sehr hart getan und die Souveränität und Leichtigkeit ging zusehends verloren. Und dann kam ein englisches Team mit der Einstellung in München nicht unterzugehen. Schon nach drei Minuten haben die Gunners das lockere Einlaufen der Bayern mit dem 0:1 bestraft. Damit stand das Spiel sofort unter einem anderen Stern und man dann schon gesehen, dass eine ordnende Hand vom gesperrten Schweinsteiger oder ein Flankenlauf von Ribery gefehlt haben. Somit kam ein sehr zerfahrenes Spiel zustande in dem die Bayern niemals wirklich den Gegner dominiert haben oder gar reihenweise Chancen herausgespielt hätten. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass Bayern in der CL in den letzten Jahren mal kein Tor geschossen hat.

In der zweiten Halbzeit wurde es zwar besser aber ein wirklich gut eingestellter Gegner hat konsequent die Passwege zugestellt und es gab keinen Spieler im Angriff bei Bayern – mit Abstrichen Müller – der für ein Überraschungsmoment gesorgt hätte. Eigensinn und Unvermögen haben dann auch noch die paar Großchancen zunichte gemacht. Und mit der zweiten Ecke mit dem ersten Torschuss in der zweiten Halbzeit kam Arsenal noch fünf Minuten vor dem Ende zum 2:0 und beinahe wäre die CL-Saison vorbei gewesen.

Wir als Fans können nur hoffen, dass alle Spieler und Verantwortlichen bei Bayern den Schuss gehört haben. Die Saison läuft wohl für manche zu gut! Auch muss mal kritisch die These mit den 15 gleichstarken Spieler hinterfragt werden. Es gibt fünf Spitzenspieler und zehn sehr gute Spieler bei Bayern bis dann die wirklich Reserve beginnt. Und wenn von den fünf Spitzenspielern zwei fehlen und einer einen gebrauchten Tag hat ist Bayern auch keine Übermannschaft mehr. Ab da muss der Rest einfach wesentlich mehr leisten.

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Heimniederlage der seltenen Art

 

 

Es kommt – Gott Sei Dank – nicht mehr oft vor, dass sich bei unseren Bayern ein Gegner mit zwei Fünferketten und sehr gemäßigten Angriffsaktivitäten durch setzen kann. Dazu braucht es viel Glück und mildernde Umstände. Leverkusen konnte am Sonntagabend all dies auf sich vereinigen und gewann vollkommen unverdient 2:1 bei unserem Team.

Zwei Lattentreffer und 14:2 Ecken waren die Ausbeute der Bayern gegen Leverkusen. Trotzdem haben zwei individuelle Fehler zu zwei Gegentreffern geführt, die unser Team trotz größter Anstrengung nicht mehr ausgleichen konnte. Selbst Manuel Neuer hat sich am Schluss in den Angriff eingeschaltet – so defensiv war Leverkusen angetreten. Die Niederlage war aus dieser Sicht frustrierend, da sich die klar passiv und destruktiv eingestellte Mannschaft durchgesetzt hat. Auf der anderen Seite hat unserem Team auch die Kreativität gefehlt und die anfängliche Euphorie mancher Neuzugänge ist verflogen.

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